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Weiterbildung: Ukraine Calling. Ukraine-Kompetenz im Dialog

Berufsbegleitende Weiterbildung zur Initiierung deutsch-ukrainischer Projektpartnerschaften

Das Projekt richtet sich an Mitarbeiter deutscher und internationaler Organisationen der Bereiche Politik, Medien, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die berufsbegleitend ihre Kenntnisse zur Ukraine ausbauen möchten. Die Weiterbildung vermittelt Berufstätigen in verantwortungsvollen Positionen durch interdisziplinären Austausch fundiertes Wissen, als Grundlage für eine weiterführende Beschäftigung mit ukrainerelevanten Themen. Dazu finden Seminare und Workshops mit fachlich einschlägigen Wissenschaftlern und erfahrenen Multiplikatoren statt. Durch Vernetzung mit bilateral tätigen Institutionen und potentiellen ukrainischen Partnern werden die Teilnehmer befähigt, das vermittelte Wissen selbständig auszubauen, um eigene Ideen zu Kooperationen oder Projekten mit der Ukraine in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen umzusetzen. „Ukraine Calling“ wird von der Europa-Universität Viadrina in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der Deutschen Assoziation der Ukrainisten durchgeführt. Bewerbungsfrist ist der 31. März 2016.

„Ukraine-Calling“ läuft in drei Phasen ab:

Erfahrungsaustausch – Wissenstransfer

  • Vorbereitendes Selbststudium anhand eines Readers
  • Seminare: Do, 23. Juni – Sa, 25. Juni 2016, Frankfurt (Oder)
  • Eigenständige Nachbereitung

Dialogförderung – Vernetzung

  • Identifikation von ukrainischen Kooperationspartnern
  • Exkursion: Do, 15. September – So, 18. September 2016, Kyjiw
  • Entwicklung einer Projektskizze

Kooperation – Projektrealisierung

  • Ausbau des Kooperationsnetzwerkes durch die Onlineplattform von „Ukraine Calling“
  • Workshops: Do, 24. November – Sa, 26. November 2016, Berlin
  • Realisierung der Projektidee

Die Arbeitssprache ist Deutsch. Vorträge und Gespräche in Kyjiw werden ins Deutsche übersetzt.

Die Kosten für die Veranstaltungen, Seminarunterlagen, Unterkunft, Verpflegung während der Seminare und den Flug nach Kyjiw übernehmen die Veranstalter.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Sie sind in verantwortungsvoller Position in einer Organisation der Bereiche Politik, Medien, Verwaltung, Wirtschaft oder Zivilgesellschaft tätig.
  • Sie haben eine konkrete Idee für ein Projekt, eine Veranstaltung, Kooperation oder Publikation mit Ukraine-Bezug.
  • Sie sind motiviert, Ihre dafür benötigten Kenntnisse und Kompetenzen zur Ukraine auf Seminaren und Veranstaltungen an den oben genannten Terminen sowie selbständig zwischen den einzelnen Treffen auszubauen.
  • Ihre Organisation trägt die Projektidee mit und unterstützt organisatorisch, infrastrukturell oder finanziell deren Umsetzung.

Weitere Informationen zum Programm, den Teilnahmevoraussetzungen und Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Webseite des Projekts: www.ukrainecalling.eu

Kontakt

Karolina Kurtieva
Projektkoordinatorin Europa-Universität Viadrina Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)
Tel. +49 (0) 335 5534 4277
Fax +49 (0) 335 5534 74277

info@ukrainecalling.eu
www.ukrainecalling.eu
www.facebook.com/ukrainecalling

Tandem Ukraine

Tandem is an international collaboration programme for cultural makers and their organisations. The programme supports the development of partnerships that address current social challenges and opportunities. Since its inception in 2011, Tandem has supported long-term collaborations, knowledge development and networking opportunities for more than 250 cultural managers from over 100 cities in 35 countries across the wider Europe. There are currently five Tandem editions which focus on different regions and topics.

Weitere Informationen: http://tandemexchange.eu/about-tandem/tandem-ukraine/

Deadline: Monday 14 March 2016 (23:59 CET)!

MEET UP! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen

Die Stiftung EVZ fördert 2016 mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der Robert Bosch Stiftung deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen <https://www.facebook.com/meetup.evz/>.

Anträge auf Förderung sind spätestens bis zum 15.03.2016 bei der Stiftung EVZ einzureichen! Die Projekte müssen bis zum 31.12.2016 abgeschlossen sein! Ziel des Programms ist es, die Beziehungen zur Ukraine zu intensivieren und das Engagement junger Menschen aus Deutschland und aus der Ukraine für demokratische Grundwerte und Völkerverständigung zu stärken.

Es werden bestehende deutsch-ukrainische Jugendpartnerschaften und neue Initiativen gefördert. Eine Einbindung von russischen Teilnehmenden ist möglich. Mehr Informationen zur Ausschreibung und die Antragsformulare finden Sie hier: http://www.stiftung-evz.de/handlungsfelder/handeln-fuer-menschenrechte/meet-up.html

Meet Up! auf Facebook: https://www.facebook.com/meetup.evz/ Fragen zum Programm beantwortet Evelyn Scheer, Programmleiterin  scheer(at)stiftung-evz.de

Langzeitdozentur in der Ukraine: Nationale Taras-Schevtschenko Universität (NTSU), Kiew Fachbereich: Rechtswissenschaften/ Verwaltungsrecht

Beschreibung der Gasthochschule: Die Ukraine befindet sich zur Zeit in einem tiefgreifenden innenpolitischen Wandlungsprozeß, der von Deutschland und der Europäischen Union unterstützt wird.

Die NTSU ist die führende Hochschule in der Ukraine mit 26.000
Studierenden und 4.600 Lehrkräften, an der Juristischen Fakultät der NTSU gibt es 3.500 Studierende und 150 Lehrkräfte. Die ausgeschriebene Langzeitdozentur soll diesen Reformprozeß begleiten.

Aufgaben:

  • -Vorlesungen im Bereich der juristischen Grundlagenfächer –
    Vertretung des Lehrfachs ‚Allgemeines und besonderes Verwaltungsrecht‘, auch in anderen Fachbereichen der Universität
  • Mitwirkung bei der Erstellung von Lehrmaterialien im Bereich des Verwaltungsrechts
  • Betreuung von Abschlußarbeiten
  • Mitarbeit im Zentrum des deutschen Rechts (http://zdr.knu.ua) sowie im Zentrum für interkulturelle Fachkommunikation
  • Mitgestaltung der Ausbildung von Ausbildern
  • Mitarbeit an Gutachten der Juristischen Fakultät für rechtspolitische Vorhaben in der Ukraine, dabei auch Kontakt zur
    deutschen Botschaft und der Vertretung der EU
  • Mitarbeit im Netzwerk des DAAD (Information, Beratung,
    Alumniarbeit) und in Auswahlkommissionen des DAAD in Kiew
  • Pflege des Kontakts mit deutschen Hochschulen.

Allgemeine Anforderungen:

  • Interesse an der Entwicklung der verwaltungsrechtlichen Lehre und Forschung in einer sich im Transformationsprozeß befindenden Umgebung.
  • Interesse an der Lehre und am ‚Institution Building‘; ‚Capacity
    Building‘ und ‚Training of the Trainers‘.
  • Initiative, Verantwortungsbewußtsein, Sensibilität, Teamfähigkeit,
    Lernbereitschaft, Ausdauer.

Voraussetzungen:

  • Rechtswissenschaftlicher Studienabschluß in Deutschland;
  • Promotion oder vergleichbare Forschungsarbeiten, vorzugsweise im Bereich des Verwaltungsrechts.
  • Erfahrungen in der Lehre und im Lehrstuhlmanagement.
  • Wünschenswert wären Grundkenntnisse auf dem
    Gebiet der Rechtsvergleichung und des EU-Rechts, Interesse an Fragen juristischer Fachterminologie, die Fähigkeit, in deutscher und englischer Sprache zu lehren.
  • Kenntnisse der ukrainischen oder russischen Sprache wären von Vorteil, in jedem Fall wird die Bereitschaft zum Erwerb entsprechender Sprachkenntnisse erwartet.
  • Beginn/Dauer: 01. September 2016, mindestens ein Jahr, höchstens fünf Jahre

Ansprechpartner/Kontakt:

Andreas Matte,
Referat ST22,
matte@daad.de

Ausschreibung: Die offizielle Ausschreibung zu dieser Dozentur finden Sie unter: https://www.daad.de/langzeitdozentur-ukr aine-taras-schewtschenko-universitaet

Bewerbung: Vollständige Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 20. Januar 2016 über das DAAD-Portal eingereicht worden sein. Eine Bewerbung erfolgt ausschließlich über das Bewerbungsportal, auf das Sie über die jeweiligen Stellenausschreibungen in die Datenbank geleitet werden. Bewerbungen, die per E-Mail eingereicht werden, können nicht berücksichtig werden.

Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt, daß die dem DAAD von den Geldgebern in Aussicht gestellten Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden können.

DAAD – Deutscher Akademischer
Austauschdienst e.V.
German Academic Exchange Service
Bereichsleitung Personenförderung Nord “ GUS-Staaten
Kennedyallee 50 – D 53175 Bonn

Doktoratskolleg „Das Österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe“

Vorbehaltlich der Weiterfinanzierung schreibt das Doktoratskolleg
(DK) „Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe“ an der Universität Wien neun Dienstverträge für DoktorandInnen mit einer Laufzeit von drei Jahren (Beginn: 01.03.2016) aus.

Das vom Fonds für Wissenschaftliche Forschung (FWF) geförderte
Doktoratskolleg Galizien ist an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen, der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen und der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien angesiedelt. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Doktoratskollegs: http://dk-galizien.univie.ac.at/

Bewerbungen können erfolgen in den Fächern Germanistik, Geschichte,
Judaistik, Slawistik (Polonistik, Ukrainistik), Sozialanthropologie
oder Politikwissenschaft, wobei besonderes Augenmerk auf
Transdisziplinarität und Transkulturalität gelegt wird.

Mögliche Dissertationsprojekte mit eindeutigem Bezug auf Galizien
könnten folgende Themen behandeln:

– Politische, religiöse, Kultur-, Wirtschafts- oder Sozialgeschichte
– Migrations- und Transformationsgeschichte
– Post-Galicia
– Austausch zwischen Religionen und Konfessionen
– Jüdische Geschichte, Tradition und Literatur
– Geschichtspolitik und politische Identitäten nach 1918 und 1991
– Area- und Mobility-Studies – deutschsprachige (Reise-) Literatur
aus und über Galizien
– Galizien und der Erste Weltkrieg in sozial- und/oder
kulturgeschichtlicher Perspektive
– Sozialanthropologische Fragestellungen zur Region

Die Zulassung zum DK setzt den Abschluss eines Magisters (Mag./a) oder Masters (M.A.) voraus. Neben Kenntnissen der deutschen und englischen Sprache sind zusätzliche Kenntnisse einer weiteren (historischen) Sprache Galiziens (Polnisch, Ukrainisch, Jiddisch, Hebräisch) erwünscht. Von den KollegiatInnen wird eine dauerhafte Präsenz in Wien und die Bereitschaft, am begleitenden Studienprogramm des DK teilzunehmen, erwartet.

Außerdem schreibt das DK fünf Plätze für externe TeilnehmerInnen aus. Externe Studierende, die an einer einschlägigen Dissertation arbeiten, können kostenlos am Programm des DK teilnehmen und bei ihren Forschungsvorhaben finanziell unterstützt werden. Sie erhalten jedoch keinen Dienstvertrag und damit auch keine regelmäßige Bezahlung.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugniskopien, einem 5-seitigen Exposé (ca. 10.000 Zeichen) des Dissertationsprojekts und einem Gutachten eines/r Hochschullehrers/In werden bis zum 31. Dezember 2015 an den Koordinator des DKs, Dr. Olaf Terpitz (olaf.terpitz@univie.ac.at), erbeten. Bewerbungen in englischer Sprache sind zulässig.

Konferenz für junge Journalistinnen und Journalisten und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler „Tweeting the War – Social Media und Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine“ 17.-20. November 2015, Berlin

Das Internationale Journalisten-Kolleg am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin lädt junge Journalistinnen und Journalisten und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Ukraine, Russland, Belarus, weiteren Ländern der Östlichen Partnerschaft sowie aus Deutschland zu einer Konferenz nach Berlin ein.

Die Konferenz setzt einen bereits in Kiew durchgeführten Workshop fort und dient dem Austausch über Forschungsergebnisse, Analysen und Erfahrungen hinsichtlich der Rolle von Social Media im Ukraine-Konflikt. Sowohl aus kommunikationswissenschaftlicher wie auch aus journalistischer Perspektive werden folgende Themen diskutiert:

– Neue Medien in der Berichterstattung: wie und warum werden sie genutzt?

– Wie hat sich die Arbeitsweise von Journalistinnen und Journalisten insbesondere unter den Bedingungen der Kriegs- und Konfliktberichterstattung geändert seit es neue Medien gibt?

– Welche positiven und negativen Folgen sind damit für die Berichterstattung verbunden?

– Worin bestehen die zentralen Probleme?

– Präsentation von Forschungsergebnissen zur Rolle neuer Medien im Ukraine-Konflikt. Wie können diese zeitnah in Forschung und Lehre berücksichtigt werden?

– Analysen zur Berichterstattung sowohl westlicher Journalisten bzw. Medien als auch ukrainischer, belarussischer und russischer Journalisten bzw. Medien zum Ukraine-Konflikt

– journalistische Glaubwürdigkeit und Vertrauen in den unabhängigen Journalismus als Institution

– journalistische Ethik und normative Fragestellungen bei der Entwicklung einer demokratischen Öffentlichkeit

Arbeitssprache ist Englisch.

Prozedere der Bewerbung

Bitte schicken Sie bis zum 23. Oktober 2015 per Mail den Bewerbungsbogen in Englisch an spielhagen@zedat.fu-berlin.de. Eine Rückmeldung erhalten Sie bis zum 30. Oktober 2015.

Voraussetzung zur Teilnahme am Workshop ist ein Beitrag von ca. 15-20 Minuten zum angegebenen Thema.

Kosten

Kosten für An- und Abreise, Übernachtung und Verpflegung werden übernommen.

Der Workshop wird in Kooperation mit der Emmy Noether-Forschungsgruppe „Mediating (Semi-)Authoritarianism“ sowie der Akademie der Ukrainischen Presse Kiew durchgeführt und vom Auswärtigen Amt gefördert.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Edith Spielhagen
Geschäftsführerin/Managing Director
Internationales Journalisten-Kolleg /International Center for Journalism

FU Berlin
Otto-von-Simson-Str. 3
14195 Berlin
spielhagen@zedat.fu-berlin.de
+49 30 838 53068

Quelle: http://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/institut/journalistenkolleg/news/konferenz-tweeting-the-war.html

Aktualisierung des Webauftrittes

In eigener Sache: Seit einigen Tagen sind die Seiten des forumNET.Ukraine in neuem Gewand online. Sie finden hier weiterhin die gewohnten Informationen zu aktuellen Ereignissen in der Ukraine, Publikationen, Veranstaltungen und Ausschreibungen.

Über die obere Navigationsleiste können Sie nach Kategorien sortiert suchen, über die linke Menüleiste nach Themen sortiert.

Ein RSS-Feed aller Inhalte ist über http://www.forumnetukraine.org/feed abrufbar.

The mass, the media and me – Medien und Öffentliche Meinungsbildung in der Ukraine, Polen und Deutschland

Seminar für Menschen zwischen 18 und 30 Jahren

03. bis 10. Dezember 2015
in Potsdam
Kosten: 100 EUR
Partner: MDSM Mikuszewo, Молодежь Юбилейного – Youth of Yuvileine, GFPS e.V.
Gefördert durch: Deutsch-Polnisches Jugendwerk, Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft
Leitung: Anna Thierfelder, Maria Albers, Violetta Kapiton
verantwortlich: Anna Thierfelder, Daria Shalygina

„Bilder sagen mehr als tausend Worte. Zeitungen lügen. Das Internet bietet freie Meinungsäußerung. Die Kamera sieht nur das, was die Leute sehen wollen…“

Im internationalen Austausch mit TeilnehmerInnen aus Polen, der Ukraine und Deutschland kannst Du über brisante öffentliche Themen diskutieren und hinter die Kulissen der Meinungsbildungsfabrik Massenmedien blicken.

Wem gehören die Medien? Wer entscheidet, was an die Öffentlichkeit gerät? Wie sieht die Medienlandschaft in Polen, der Ukraine und Deutschland aus? Wie wird ein- und dasselbe Thema in drei verschiedenen Ländern dargestellt?

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.hochdrei.org/index.php?article_id=38&clang=0&seminar_id=143