Publikationen
Frank Golczewski: Deutsche und Ukrainer 1914–1939
Die neueste Monographie von Frank Golczewski zum Deutsch-Ukrainischen Verhältnis im ersten Weltkrieg und der Zwischenkriegszeit ist erschienen:
Frank Golczewski: Deutsche und Ukrainer 1914–1939
Ferdinand Schöningh Verlag 2010, 1088 Seiten, Festeinband, EUR 98.00 / CHF 150.00
ISBN: 978-3-506-76373-0
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Montag, den 26. Juli 2010 um 10:34 Uhr
Wo liegt die Ukraine? Standortbestimmung einer europäischen Kultur
Höhne, Steffen; Ulbricht, Justus H.(Hrsg.): Wo liegt die Ukraine?. Standortbestimmung einer europäischen Kultur, Böhlau Verlag Köln 2009, ISBN: 978-3-412-20347-4
Autoren: Mykola Kuschnir, Justus Ulbricht, Uwe Dathe, Steffen Höhne, Alois Woldan, Stefan Simonek, Larissa Cybenko, Winfried Adam, Christian Diemer, Claudia Dathe, Michael Moser, Hans Thill
"In den Debatten über die kulturelle Identität Europas oder die Grenzen der Europäischen Union gehört die Frage, wo die postrevolutionäre und -sozialistische Ukraine zu verorten sei, zu den heißen Eisen. Auch innerhalb des Landes ist die Frage nach der nationalen Einheit und Identität ein Dauerthema der innen- und kulturpolitischen Debatten. Bei einer vorurteilsfreien Betrachtung wird schnell deutlich, dass die heutige Ukraine neue kulturelle und literarische Formen aufweist, die sich kaum auf die Rolle des Epigonalen reduzieren oder als letzte Ausfaltung eines großen Erbes lesen lassen. Die Beiträge des Bandes entwickeln einen differenzierten Blick auf den angeblichen "Rand" Europas, der auch den Blick einschließt, mit dem man von dort aus nach Europa schaut." (Klappentext)
Weitere Informationen: http://www.boehlau.de/978-3-412-20347-4.html
Rezension: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezbuecher&id=14395
Sonntag, den 20. Juni 2010 um 20:07 Uhr
KAS Länderbericht: 100 Tage nach dem Machtwechsel
Von Nico Lange.
Einhundert Tage nach dem Machtwechsel in der Ukraine ist es Zeit für eine erste Bewertung. In den ersten Wochen nach dem Sieg Wiktor Janukowytschs bei den ukrainischen Präsidentschaftswahlen sicherte sich eine kleine Gruppe um den Präsidenten und den neuen Regierungschef Mykola Asarow schnell umfassende Macht im Land. Das Parlament spielt nur noch eine Nebenrolle. Opposition und freie Medien stehen unter Druck.
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Freitag, den 28. Mai 2010 um 09:53 Uhr
Ukraine Analysen 75
Thema: Geschichts- und Identitätspolitik
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Freitag, den 28. Mai 2010 um 09:50 Uhr
Projektergebnisse: Multikulturelle Erinnerung und Beständigkeit der Spuren. Czernowitz in der Bukowina
Das Projekt "Multikulturelle Erinnerung und Beständigkeit der Spuren. Czernowitz in der Bukovina" des Programms "Geschichtswerkstatt Europa" der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ veröffentlicht seine Projektergebnisse:
Die Erinnerung kann als ein am meisten subjektiviertes Element der Kultur anerkannt werden. Die den Entstellungen ausgesetzte Erinnerung wird jedoch den übergeordneten Anforderungen der Kohärenz und Kontinuierlichkeit der Erzählung untergeordnet. Deswegen ist die Erinnerung eines Menschen, der seine Erfahrungen zugrunde liegen, jeweils eine unwiederholbare Konstruktion. Ähnlicherweise sind die materiellen Spuren der Vergangenheit und Gedenkstätten verschiedenen subjektivierten Interpretationen ausgesetzt. Das Projekt Multikulturelle Erinnerung und Beständigkeit der Spuren. Czernowitz in der Bukovina hat zum Ziel, „das Phänomen der Erinnerung" in der ukrainischen Bukowina zu erfassen, mit besonderer Berücksichtigung von Czernowitz– der Regionhauptstadt – indem einzelne Erinnerungsschichten zum Thema Kampf um die Integrität und die Identität der Religionsgemeinschaften (der Griechisch-Katholischen, Armenier, Orthodoxen, Protestanten, Juden) angesichts der sich ändernden Grenzen, Staatskörpern und dem II. Weltkrieg rekonstruiert werden. Diese Änderungen haben nicht nur den Status und die Existenz konkreter Konfessionsgruppen beeinflusst – indem die oft symbolischen Kontaktmöglichkeiten zwischen den Ortschaften größer oder kleiner werden – sondern auch – die Erzählungen geschafft, die - dem Integritätsprinzip untergeordnet – verschiedene Gesichtspunkte auf dieselbe Wirklichkeit sind. Die Vergangenheit findet ihre Widerspiegelung in den architektonischen Umbauten und im Stadtraum, der mit den Denkmälern und Andenken den Status eines Zeugnisses gewinnen.
Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 09:08 Uhr
Ukraine Analysen 74
Thema: STAATSHAUSHALT
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Dienstag, den 11. Mai 2010 um 00:00 Uhr
Ukraine Analysen 73
Themen
Ukrainisch-russischer Gashandel
Die Instrumente des Kyoto-Protokolls
Aktuelle Wirtschaftsdaten
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Montag, den 03. Mai 2010 um 08:46 Uhr
Osteuropa Heft "Schichtwechsel" zur Ukraine
Wohin steuert die Ukraine nach dem Machtwechsel in Kiew? Es geht um das historische Erbe und um die Zukunftsfähigkeit der Ukraine, um den
Machtkampf im Zentrum und um die regionale Vielfalt. Der Energiesektor wird ebenso durchleutet wie der Agrarsektor und die Sozialsysteme. Überblicksdarstellungen zur internationalen Einbindung der Ukraine stehen neben Fallstudien zu Demographie, Migration und Fremdenfeindlichkeit. 12 der 24 Autoren schauen von außen auf das Land, die andere Hälfte kommt aus der Ukraine und berichtet aus dem Inneren ihres Staates. Der Band hat 528 Seiten; 22 Karten und 50 Graphiken zeigen wichtige Trends auf einen Blick.
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Montag, den 19. April 2010 um 08:28 Uhr
Die Erdgasversorgung der EU unter besonderer Berücksichtigung der Ukraine als Transitland
Das Arbeitspapier Nr. 105 der Forschungsstelle Osteuropa "Die Erdgasversorgung der EU unter besonderer Berücksichtigung der Ukraine als Transitland" von Kateryna Malyhina, 69 S., kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
www.forschungsstelle.uni-bremen.de/images/stories/pdf/ap/fsoap105.pdf
Donnerstag, den 18. März 2010 um 11:29 Uhr
SWP-Aktuell: Blau stellt Orange in den Schatten
Die SWP veröffentlicht eine Analyse zum Ausgang der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine von Susan Stewart und Volodymyr Kulyk.
Zusammenfassung: Viktor Janukowytsch, der Führer der ukrainischen Opposition, errang bei den Präsidentschaftswahlen mit 49 Prozent der Stimmen einen klaren, wenn auch knappen Sieg über die damalige Premierministerin Julia Tymoschenko (45,5 Prozent). Am 25. Februar wurde er als Präsident der Ukraine vereidigt. Als nächsten Schritt muss er eine stabile Mehrheit im Parlament finden und eine Regierung bilden. Sollte ihm dies gelingen, wird er die Chance haben, seine Prioritäten umzusetzen. Seine Politik wird erstens vom Umgang mit der katastrophalen wirtschaftlichen Lage der Ukraine und zweitens von dem Bemühen dominiert sein, die heterogenen Interessen seiner finanziellen Unterstützer zu bedienen. Insofern werden innenpolitische und binnenwirtschaftliche Faktoren seine außenpolitischen Prioritäten und die Beziehungen der Ukraine zu Russland und der EU prägen.
Freitag, den 05. März 2010 um 18:00 Uhr
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