Jahreswechsel: Bekenntnis zur Unabhängigkeit – Ermittlungen gegen Aktivisten des EUROMAJDAN

In der Silvesternacht sind in Kiew erneut Hunderttausende zum Platz der Unabhängigkeit geströmt. Ungeachtet detaillierter Zahlenangaben hat die Menge beeindruckt. Protagonisten wie Vitali Klitschko und Oleh Tjahnybok haben vor Provokationen und vor einer Abkehr vom friedlichen Protest gewarnt. Auch in anderen Städten der Ukraine hat man den Jahreswechsel mit politischem Bekenntnis gefeiert. Präsident Viktor janukowytsch hat in seiner Neujahrsansprache zur Einheit des Landes aufgerufen und auf die schwierige ökonomische Lage hingewiesen. Explizit unterstrich er notwendige Beziehungen zur EU, Russland und China. Eine zum ersten Mal in dieser Form veröffentliche Ansprache von Aktivisten der Bürgerbewegung an ihren Präsidenten hat deutlich gemacht, dass man an den Prinzipien des EUROMAJDAN festhält: „Wir sind Europäer. Wir werden in der EU sein, mit Ihnen oder ohne Sie.“
Vgl. z. B.  „Ukrajinska pravda“ oder  „Radio Svoboda/Radio Liberty“.
Am 3. Januar hat eine Gruppe von zehn Unbekannten den Abgeordneten Andri Illjenko und den Anwalt Sydor Kisin überfallen. Beide „Swoboda“-Aktivisten wurden im Krankenhaus behandelt. Die Miliz ermittelt weiter gegen Aktivisten des EUROMAJDAN. Nicht immer ist die Sachlage klar. Ukrainische Internetportale berichten ausführlich.

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