Onlineseminar Uraine – zwischen Russland und Europa

Die „Orangene Revolution“ von 2004 ist inzwischen Geschichte, ihre Väter und Mütter sind abgewählt, das Land bleibt politisch gespalten und wird wirtschaftlich von Korruption und Vetternwirtschaft geprägt. Quo vadis Ukraine?

Steht die Ukraine perspektivisch vor einer Spaltung in einen pro-westlichen und einen pro-russischen Teil? Wird die geplante Orientierung Richtung NATO und EU relativiert und auf Eis gelegt? Oder besinnt sich die Ukraine und spielt Russland und den Westen geschickt gegeneinander aus?

Ökonomisch befindet sich das Land immer noch in einer Transformationsphase. Die internationale Finanzkrise hat das Land schwer getroffen, so dass der Internationale Währungsfonds (IWF) zur Hilfe eilen musste. Auch die drei derzeit wichtigsten Pipeline-Projekte North-Stream, South- Stream und Nabucco haben gemeinsam, dass sie Europa von der Ukraine als Transitland unabhängig machen. Dennoch bleibt die Ukraine von entscheidender Bedeutung für Europa: geostrategisch, energiepolitisch sowie als Markt der Zukunft und Rohstofflieferant.

Wie also sollen wir als Liberale auf diese Situation reagieren? Wie kann man mit aktuellen Konflikten umgehen, ohne die eigenen Werte der Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu kompromittieren?

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