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Termine

Die neue Ostgrenze der EU am Beispiel Polens und der Ukraine, Darmstadt,

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Wann:
22.04.2009 19.30 h - 21.30 h
Kategorie:
Politik
Veranstaltungsort:
Maritim Konferenz Hotel
Adresse:
Rheinstr.105
Land: de 64295 Darmstadt

Die EU hat seit der letzten großen Erweiterungsrunde Anfang Mai 2004
bzw. seit Mitte Dezember 2007, als neun Staaten dem Schengen-Abkommen
beigetreten waren, eine neue Ostgrenze. Mit dem Entfallen der
Grenzkontrollen innerhalb der Europäischen Union verläuft ihre
Außengrenze zwischen EU- und Nicht-EU-Staaten. Dazu gehören jetzt
auch Polen und die Ukraine, zwei Staaten, die früher einen kleinen
Grenzverkehr hatten. Polen muss als EU-Staat die Standards der
Europäischen Union in Sachen Grenzregimes gewährleisten. Für beide
Seiten haben sich etliche Fragen aufgetan, u.a.: Wie verhält es sich
mit Grenzsicherung und -kontrolle? Wie ist hier die Ausstattung und
Ausbildung des Grenzpersonals? Entsprechen die Kontrollen und
Verfahren an den neuen EU-Außengrenzen den Standards, z. B. in Bezug
auf Migranten? Wie wird Polen von der Europäischen Union unterstützt,
um Vorgaben einhalten zu können?

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Naumann-
Stiftung für die Freiheit mit dem Deutschen Polen Institut Darmstadt.

Referenten:


Juri Durkot, freier Journalist, Lemberg. Juri Durkot hat sich u. a. auf
Fragen der Beziehungen der Ukraine zu seinen Nachbarn und zur EU
spezialisiert. Darüber hinaus ist er selber "Grenzgänger", d. h. er
arbeitet regelmäßig im "Schengen-Raum".

Manfred Mack, seit 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen
Polen Institut Darmstadt, Studium der Geschichte, Slavistik und
Sportwissenschaft an den Universitäten Tübingen, und Krakau. Letzte
Veröffentlichung (zusammen mit Matthias Kneip): "Polnische Geschichte
und deutsch-polnische Beziehungen".

Moderation: Dr. Petra Beckmann-Schulz, Politikwissenschaftlerin.

Anmeldung erbeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.