Newsletter der Deutschen Beratergruppe

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Newsletter der Deutschen Beratergruppe

Die Deutsche Beratergruppe veröffentlicht ihren 5. Newsletter  zur Wirtschaftslage in der Ukraine.

Zusammenfassung

Die Ukraine erlebt  zum Jahreswechsel 2008/2009 eine harte wirtschaftliche Landung. Rapide Wachstumseinbrüche auf breiter Front, eine deut­liche Abwertung der Währung sowie die fragile Situation im Bankensektor bestimmen das Bild. Dem IWF-Programm kommt jetzt die zentrale Bedeutung zu,  die Rezession nicht in einen unkontrollierten finanziellen und wirtschaftlichen Kollaps münden zu lassen. Dies wird allerdings nur gelingen, sofern das Programm konsistent durchgeführt wird. Es gibt vereinzelte Anzeichen, dass in bestimmten Punkten von den Vereinbarungen mit dem IWF abgewichen wird (z.B. beim Budgetdefizit), d.h. die Implemen­tierungsrisiken steigen. Hier ist es dringend nötig, schnell wieder auf den Weg der getroffenen Verein­barungen zurückzukehren, da sonst ein wichtiger Stabilisierungsanker wegfällt, was die Situation dramatisch verschlechtern würde. Das Basisszenario sieht bei Umsetzung des Programms eine graduelle Erholung der Wirtschaft in den nächsten Jahren vor. Hohe Wachstumsraten des Einkommens privater Haushalte und ihrer Konsumausgaben wie vor der Krise wird es allerdings so bald nicht mehr geben.

 

Deutsche Beratergruppe 
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