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Fragmentierung und Übersetzung: Sprache und Dichtung in der Ukraine

4. Dezember 2015 um 19:00 - 22:00

Wie reagieren engagierten Dichterinnen und Dichter auf die aktuelle politische Situation in der Ukraine? Wie gehen sie mit der hochkomplexen Situation der Bilingualität und der politischen Spaltung um? Kann ihre Dichtung hier intervenieren? Die Autorinnen und Autoren stammen aus unterschiedlichen Regionen der Ukraine, mit denen sie sich literarisch auseinandersetzen: Zhadan und Jakymchuk aus dem heute in der Kriegszone befindlichen Donbass, Kabanov aus Cherson im Süden der Ukraine, nahe der heute von Russland annektierten Krim, und Kijanowska aus dem galizischen L’viv. Sie gehören verschiedenen Generationen an, haben entweder das Ukrainische oder das Russische als ihre Schreibsprache gewählt und übersetzen einander in die jeweils andere Sprache.

Die Veranstaltung findet in russischer, ukrainischer und deutscher Sprache mit Übersetzung statt und ist Teil der Winterakademie »Beyond History and Identity. New Perspectives on Aesthetics, Politics and Society in Eastern Europe«, die vom 2. bis 12. Dezember 2015 in Berlin stattfindet und den Auftakt für die Berlin-Brandenburg Ukraine Initiative bildet.

Mit den Autorinnen und Autoren:

  • Liubov Jakymchuk
  • Aleksandr Kabanov
  • Marianna Kijanowska
  • Serhiy Zhadan

Moderation:
Susi K. Frank, Humboldt-Universität zu Berlin

Flyer

Mehr Informationen auf www.academies.hypotheses.org

Veranstaltungsart:

Zeit

4. Dezember 2015 , 19:00 - 22:00

Veranstaltungsort

Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
Berlin, 14109 Deutschland
+ Google Karte
Webseite:
http://www.lcb.de

Veranstalter

Forum Transregionale Studien
Max Weber Stiftung
Humboldt-Universität zu Berlin
Marga und Kurt Möllgaard Stiftung