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Flüchtlinge und Vertriebene in der Ukraine: Was hat sich seit der Waffenruhe geändert?

2. Dezember 2015 um 18:00

Im September wurde durch die Normandie-Gruppe eine Waffenruhe im Donbass erreicht, die nach Angaben der OSZE-Kommission in der Ukraine weitgehend eingehalten wird. Der bis vor kurzem andauernde militärische Konflikt in den Regionen Luhansk und Donezk hat jedoch den offiziellen Zahlen des Ministeriums für Sozialpolitik in der Ukraine zufolge über 1.438,000 Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Wie sieht die aktuelle Lage der Binnenflüchtlinge aus? Wie kann den ukrainischen Binnenflüchtlingen seitens der Bundesrepublik und der EU geholfen werden? Welche Übergangshilfe-Programme wurden dafür entwickelt? Gibt es Fluchtbewegungen in Nachbarländer wie Polen – und welche Wechselwirkungen gibt es möglicherweise zur bestehenden, zahlenstarken Arbeitsmigration nach Polen? Welche Hilfe kann Polen hier leisten, welche Unterstützung braucht Polen – und welche Rolle können Ukrainer in Polen für die Entwicklung in der Ukraine spielen? Welche Unterstützung erwartet die ukrainische Zivilgesellschaft von der Bundesrepublik Deutschland und der EU? Werden deutsch-polnische Initiativen benötigt – und welche Rolle können sie spielen?

Begrüßung
  • Prof. Dr. Rainer Lindner Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V., Berlin
  • Cornelius Ochmann
    Geschäftsführender Vorstand, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Warschau
 Podium:
  • Nataliya Yakovlyeva Mitbegründerin und Projektmanagerin, Wohltätigkeitsorganisation Wohltätigkeitsfonds „Charkiw mit dir!“, Charkiw
  • Nadiia Khomenko Leiterin „Land der freien Menschen“, Kiew
  • S.E. Dr. Andrii Melnyk,Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland (tbc)
  • Dr. Gernot Erler, MdBKoordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft (tbc)
  • Cornelius OchmannGeschäftsführender Vorstand, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Warschau
  • Dr. Paweł Kowalstv. Außenminister der Republik Polen a.D.
Moderation:
Prof. Dr. Rainer LindnerVorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V., Berlin

Die Veranstaltung findet in deutscher, ukrainischer und polnischer Sprache mit Simultanverdolmetschung statt.

Ihre Anmeldungen richten Sie bitte bis zum 30.11.2015 per E-Mail (office@d-u-forum.de), per Fax (030 – 209 17 336) oder per Post an Deutsch-Ukrainisches Forum e.V., Gertraudenstraße 20, 10178 Berlin an die Geschäftsstelle.

Veranstaltungsart:

Zeit

2. Dezember 2015 , 18:00

Veranstaltungsort

Ludwig Erhard Haus, Goldberger Saal
Fasanenstraße 85
Berlin, 10623 Deutschland
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Veranstalter

Deutsch-Ukrainisches Forum
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit