Geschichte

BAUSTEINPROJEKT des Abeitsforums Ukraine

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„Ukrainer – DPs – ’Ost-/ Zwangsarbeiter’: Teil einer gemeinsamen Geschichte seit 1945 in München“

Projektförderer: Sozialreferat der Landeshauptstadt München

Das "Bausteinprojekt" besteht aus
- einem Vortrag;
- einer Gesprächsreihe mit Zeitzeugen;
- der Dokumentation der Veranstaltungen inkl. erweiterter Analyse.

Kooperationsparter im Rahmen des Projekts:
- Institut für Zeitgeschichte München - Berlin
- Landeshauptstadt München, Stelle für internationale Angelegenheiten
- Institut für Slavische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
- VHS München

Der Flyer enthalt Informationen zum Projekt sowie alle Veranstaltungstermine.

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Frank Golczewski: Deutsche und Ukrainer 1914–1939

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Die neueste Monographie von Frank Golczewski zum Deutsch-Ukrainischen Verhältnis im ersten Weltkrieg und der Zwischenkriegszeit ist erschienen:

Frank Golczewski: Deutsche und Ukrainer 1914–1939

Ferdinand Schöningh Verlag 2010, 1088 Seiten, Festeinband, EUR 98.00 / CHF 150.00

ISBN: 978-3-506-76373-0

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Montag, 26. Juli 2010

   

Projektergebnisse: Multikulturelle Erinnerung und Beständigkeit der Spuren. Czernowitz in der Bukowina

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Das Projekt "Multikulturelle Erinnerung und Beständigkeit der Spuren. Czernowitz in der Bukovina" des Programms "Geschichtswerkstatt Europa" der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ veröffentlicht seine Projektergebnisse:

Die Erinnerung kann als ein am meisten subjektiviertes Element der Kultur anerkannt werden. Die den Entstellungen ausgesetzte Erinnerung wird jedoch den übergeordneten Anforderungen der Kohärenz und Kontinuierlichkeit der Erzählung untergeordnet. Deswegen ist die Erinnerung eines Menschen, der seine Erfahrungen zugrunde liegen, jeweils eine unwiederholbare Konstruktion. Ähnlicherweise sind die materiellen Spuren der Vergangenheit und Gedenkstätten verschiedenen subjektivierten Interpretationen ausgesetzt. Das Projekt  Multikulturelle Erinnerung und Beständigkeit der Spuren. Czernowitz in der Bukovina  hat zum Ziel, „das Phänomen der Erinnerung" in der ukrainischen Bukowina zu erfassen, mit besonderer Berücksichtigung von Czernowitz– der Regionhauptstadt – indem einzelne Erinnerungsschichten zum Thema Kampf um die Integrität und die Identität der Religionsgemeinschaften (der Griechisch-Katholischen, Armenier, Orthodoxen, Protestanten, Juden) angesichts der sich ändernden Grenzen, Staatskörpern und dem II. Weltkrieg rekonstruiert werden. Diese Änderungen haben nicht nur den Status und die Existenz konkreter Konfessionsgruppen beeinflusst – indem die oft symbolischen Kontaktmöglichkeiten zwischen den Ortschaften größer oder kleiner werden – sondern auch – die Erzählungen geschafft, die - dem Integritätsprinzip untergeordnet – verschiedene Gesichtspunkte auf dieselbe Wirklichkeit sind. Die Vergangenheit findet ihre Widerspiegelung in den architektonischen Umbauten und im Stadtraum, der mit den Denkmälern und Andenken den Status eines Zeugnisses gewinnen.

 

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Mittwoch, 12. Mai 2010

   

... und das Herz wird mir schwer dabei. Czernowitzer Juden erinnern sich

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Ranner, Gertrud u.a.[Hrsg.]:... und das Herz wird mir schwer dabei. Czernowitzer Juden erinnern sich, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam 2009

ISBN: 978-3-936168-28-0

 

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Donnerstag, 18. Februar 2010

   

A Laboratory of Transnational History

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Kasianov, Georgiy; Ther, Philipp: A Laboratory of Transnational History. Ukraine and Recent Ukranian Historiography, Budapest Central European University Press 2009

ISBN: 978-963-9776-43-2

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Mittwoch, 17. Februar 2010

   

Aust, Martin: Polen und Russland im Streit um die Ukraine

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Aust, Martin: Polen und Russland im Streit um die Ukraine. Konkurrierende Erinnerungen an die Kriege des 17. Jahrhunderts in den Jahren 1934 bis 2006, Wiesbaden, Harrassowitz Verlag 2009

aus der Reihe: Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte 74

ISBN: 978-3-447-05927-5, 337 S.; € 68,00

Rezension


Mittwoch, 20. Januar 2010

   

Wo liegt die Ukraine? Standortbestimmung einer europäischen Kultur

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In den Debatten über die kulturelle Identität Europas oder die Grenzen der Europäischen Union gehört die Frage, wo die postrevolutionäre und -sozialistische Ukraine zu verorten sei, zu den heißen Eisen. Auch innerhalb des Landes ist die Frage nach der nationalen Einheit und Identität ein Dauerthema der innen- und kulturpolitischen Debatten. Bei einer vorurteilsfreien Betrachtung wird schnell deutlich, dass die heutige Ukraine neue kulturelle und literarische Formen aufweist, die sich kaum auf die Rolle des Epigonalen reduzieren oder als letzte Ausfaltung eines großen Erbes lesen lassen. Die Beiträge des Bandes entwickeln einen differenzierten Blick auf den angeblichen "Rand" Europas, der auch den Blick einschließt, mit dem man von dort aus nach Europa schaut.

Prof. Dr. Steffen Höhne
Steffen Höhne ist Professor für Kulturmanagement an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Dr. Justus H. Ulbricht
Justus H. Ulbricht ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klassik Stiftung Weimar.

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Dienstag, 22. September 2009

   

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