Waffenruhe im Donbass weitgehend eingehalten – Debalzewe weiterhin unter Beschuss – OSZE mit Schlüsselrolle

Die Waffenruhe im Donbass scheint trotz mancher Beschüsse, für die sich die ukrainische Seite und die Separatisten gegenseitig verantwortlich machen, weitgehend eingehalten zu werden. Es wird geprüft, an welchen Orten weiter geschossen wird.
Auf Seiten der Ukraine richtet man dringende Appelle an alle, die Waffen nieder zu legen und sich an die Vorgaben zu halten. Präsident Poroschenko hat die OSZE dazu aufgefordert, insbesondere in Debalzewo die Lage zu kontrollieren. Am Sonntag hielt der Beschuss an. Gemäß Erklärung der Separatisten will man den Ort unbedingt erobern. Russlands Führung hat sie dagegen aufgefordert, sich an das Abkommen zu halten.
Die Präsidenten der Ukraine, Russlands, Frankreichs sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in einer Telefonkonferenz am Sonntag die Bedeutung der OSZE zur Überprüfung der Waffenruhe unterstrichen. Ihren Forderungen nach muss garantiert werden, dass die OSZE ungehindert ihrer Tätigkeit nachgehen kann.

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