Rückzug der ukrainischen Einheiten aus Debalzewe – Resolution des UN- Sicherheitsrats

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus Debalzewe bestätigt. Dieser Schritt ist in einer für die ukrainische Seite aussichtslosen Lage erfolgt. In der nahezu eingekesselten Stadt waren die Separatisten auf dem Vormarsch. Sie haben mit dr Eroberung von Debalzewe gleichsam die Verbindung geschaffen zwischen den beiden, von ihnen eroberten Territorien der Gebiete Luhansk und Donezk. Dies war seit längerem ihr Ziel, das sie ungehindert vom Minsker Abkommen verfolgt haben. Zahlreiche Berichte und Quellen bestätigen, dass ohne de Unterstützung von Seiten Russlands dies nicht möglich gewesen wäre. Russische Fernsehzuschauer waren insbesodnere am 17.2.2015 Zeugen, wie Reporter der Fernsehsender die Erfolgsmeldungen aus Debalzewe mit ihren Bildern begleiteten.
Poroschenko hat unter anderem bekräftigt, man werde alles tun, um gemäß dem Minsker Abkommen künftig die Grenze des ukrainischen Territoriums. d. h. einschließlich des gesamten Donbass, zu sichern. Der Abzug der ukrainsichen Truppen sei ein bedeutender Schritt zur Erfüllung des Minsker Abkommens. In der Ukraine war Kritik am Präsidenten laut geworden, wonach man beispielsweise eine Offensive erwartete, um die Soldaten zu retten oder dies mit einem rechtzeitigen Rückzug ebenfalls garantierte. Aus militärischer Sicht ist die Ukraine gefordert, sich neu aufzustellen und etwa an der Kommandostruktur zu arbeiten.
In einer Resolution des UN-Sicherheitsrates (vgl. die Pressemitteilung) werden die Kriegsparteien aufgefordert, unverzüglich die Waffen ruhen zu lassen und die Anforderungen des Minsker Abkommens vom 12.2.2015 zu erfüllen.
In Kiew gedenkt man heute der Personen, die vor einem Jahr bei den Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht gestorben sind.

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