Ausstellung: Tschernobyl – Verlorene Orte, gebrochene Biografien

„25 Jahre des Vergessens, des Ignorierens, des Verschweigens und offizieller Fehlmeldungen kennzeichnen den Umgang mit dem bis dahin größten Atomunfall der Geschichte, der Explosion des Atomkraftwerks Tschernobyl am 26. April 1986. Seit dem 11. März 2011 droht in Japan ein nukleares Inferno noch größeren Ausmaßes.

Was sind die Folgen eines nuklearen Unfalls? Der Fotograf Rüdiger Lubricht holt die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl aus der sicheren Entfernung und zeigt in der Ausstellung „Tschernobyl: Verlorene Orte, gebrochene Biografien“ Momente aus der Wirklichkeit vor Ort: die verstrahlten Lebensräume in der Sperr- und Todeszone; die Rückkehrer, die trotz der Strahlengefahr in die Zone zurückkamen, um dort ihren Lebensabend zu beschließen; die Liquidatoren, die damals stolz darauf waren, für ihr Land und ihre Mitmenschen zu arbeiten und sich nachträglich die Frage nach dem Sinn ihres Einsatzes stellen.“

Katalog zur Ausstellung
Rüdiger Lubricht „Verlorene Orte | Gebrochene Biografien“
IBB Dortmund, ISBN 978-3-935950-11-4

Ausstellungseröffnung
Mittwoch, 13. April 2011, um 19:30 Uhr

Begrüßung
Sigmar Gabriel, Parteivorsitzender der SPD

Zu Gast
sind acht Liquidatoren aus Belarus und der Ukraine. Der Fotograf Rüdiger Lubricht ist anwesend.

Dauer der Ausstellung
14. April bis 29. Mai 2011

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr;
Eintritt frei, Personalausweis erforderlich.

Die Ausstellung ist am Karfreitag, 22.04.2011, geschlossen, an den Osterfeiertagen von 12 bis 18 Uhr geöffnet, inklusive Ostermontag.

Veranstalter
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.

Quelle/Weitere Informationen

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