Museum der vergessenen Geheimnisse

Der dieses Jahr im Droschl Verlag Graz erschienene neue Roman von Oksana Sabuschko, das „Museum der vergessenen Geheimnisse“ (Übersetzung von Alexander Kratochvil) wurde bereits von einer Reihe deutschsprachiger Medien rezensiert:

Klappentext:

Oksana Sabuschkos zweiter Roman ist eine schonungslose, mutige und manchmal schockierende Abrechnung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen der Ukraine. In einem komplexen Panorama erzählt sie die Geschichte dreier Frauen und damit auch die schwierige und verworrene Geschichte der Ukraine im 20. Jahrhundert. Daryna ist Fernsehproduzentin in Kiew. Eines Tages entdeckt sie ein Foto der Partisanin Helzja, Mitglied der Ukrainischen Aufstandsarmee in den 40er Jahren, und beschließt, ihre Geschichte in einer Dokumentation aufzuarbeiten, umso mehr, als sie sich im Zuge ihrer Recherchen in Helzjas Enkel verliebt. Fast zur selben Zeit kommt Darynas beste Freundin bei einem Unfall ums Leben, die Malerin Wlada, deren international hoch gehandelte Gemäldeserie „Geheimnisse“ bei diesem Unfall verschwindet. Geheimnisse – vor den Bolschewiken vergrabene Ikonen, geheimniskrämerische Mädchenspiele, von der offiziellen Geschichtsschreibung Verschwiegenes, das Unausgesprochene zwischen Männern und Frauen – dieses Motiv durchzieht den Roman, der eine Mentalitätsgeschichte eines paradigmatischen osteuropäischen Landes darstellt.

Weitere Informationen des Verlags


Oksana Sabuschko: Museum der vergessenen Geheimnisse, Droschl Verlag, Wien 2010

760 Seiten, Preis 29 €

ISBN 978-3-85420-772-6

Auf Facebook teilen